Du verkaufst gern, willst dir deine Zeit selbst einteilen und am Erfolg beteiligt sein? Dann ist die Arbeit als freier Vertriebler für Software auf Provision vielleicht genau dein Modell. B2B-Software ist erklärungsbedürftig, oft langfristig im Einsatz und wird von Unternehmen gekauft, die echte Probleme lösen wollen. Das macht den Vertrieb anspruchsvoll, aber auch spannend.
In diesem Artikel erfährst du, was du für den Start brauchst, welche Rollen es im Softwarevertrieb gibt, wie Provisionsmodelle grundsätzlich funktionieren und wie OnRecord dich an passende Projekte vermittelt.
Das Wichtigste in Kürze
- Als freier Vertriebler arbeitest du selbstständig und wirst über Provision am Erfolg beteiligt.
- In der Regel brauchst du dafür ein angemeldetes Gewerbe. Kläre steuerliche Fragen mit einer Steuerberatung.
- Im Softwarevertrieb gibt es verschiedene Rollen: Opening, Setting, Closing und Full-Cycle. Du kannst dich auf eine spezialisieren.
- OnRecord vermittelt selbstständige Vertriebler an Softwareprojekte und stellt Struktur, Materialien und Schulungen bereit.
- Die Bewerbung über unsere Sales-Jobs-Seite dauert etwa fünf Minuten.
Was macht ein freier Vertriebler für Software?
Du verkaufst die Software eines Herstellers an andere Unternehmen, ohne dort angestellt zu sein. Du arbeitest auf eigene Rechnung, entscheidest selbst über deine Arbeitszeiten und kannst je nach Vereinbarung auch mehrere Projekte parallel betreuen. Im Gegenzug trägst du einen Teil des Risikos: Wenn nichts verkauft wird, gibt es in der Regel auch keine Provision.
Gerade im B2B-Softwarebereich hast du es oft mit Geschäftsführern, IT-Leitern oder Fachabteilungen zu tun. Du musst verstehen, welches Problem die Software löst, und das in der Sprache deiner Gesprächspartner erklären können. Technisches Detailwissen ist hilfreich, aber wichtiger ist, gute Fragen zu stellen und zuzuhören.
Was du für den Start als freier Vertriebler brauchst
Gewerbe und Steuern
Als selbstständiger Vertriebler meldest du in der Regel ein Gewerbe an. Damit verbunden sind Fragen zur Umsatzsteuer, zur Einkommensteuer und eventuell zur Kleinunternehmerregelung. Diese Themen sind individuell. Lass dich deshalb von einer Steuerberatung beraten, bevor du loslegst. Kümmere dich auch selbst um Krankenversicherung und Altersvorsorge, denn das übernimmt kein Arbeitgeber für dich.
Ausstattung
- Laptop, Headset und eine stabile Internetverbindung
- Ein ruhiger Arbeitsplatz für Telefonate und Videocalls
- Ein gepflegtes LinkedIn-Profil, weil deine Gesprächspartner dich dort nachschlagen
- Disziplin und eine feste Wochenstruktur, auch ohne Chef im Nacken
Fähigkeiten
Du brauchst keine Informatikausbildung. Wichtiger sind Gesprächsführung, Hartnäckigkeit ohne Aufdringlichkeit, Lernbereitschaft und ein sauberer Umgang mit dem CRM. Wer seine Aktivitäten nicht dokumentiert, verliert Überblick und Vertrauen beim Kunden.
Die Rollen im Softwarevertrieb
Nicht jeder muss alles können. Im Softwarevertrieb wird die Arbeit häufig aufgeteilt:
- Opening: Du nimmst den ersten Kontakt auf, zum Beispiel per Telefon oder LinkedIn, und weckst Interesse.
- Setting: Du qualifizierst Interessenten und vereinbarst Termine für die Beratung oder Demo.
- Closing: Du führst das Beratungsgespräch oder die Demo und bringst den Deal zum Abschluss.
- Full-Cycle: Du begleitest den gesamten Weg vom Erstkontakt bis zur Unterschrift.
Welche Rolle zu dir passt, hängt von deiner Erfahrung und deinen Stärken ab. Eine ausführliche Erklärung findest du im Beitrag zu Opener, Setter, Closer und Full-Cycle.
Tipp: Du suchst Softwareprojekte, die du auf Provisionsbasis verkaufen kannst? Auf unserer Seite Sales Jobs für selbstständige Vertriebler findest du alle Infos zur Zusammenarbeit mit OnRecord und kannst dich direkt bewerben.
Wie Provision im Softwarevertrieb funktioniert
Provisionsmodelle unterscheiden sich von Projekt zu Projekt. Grundsätzlich begegnen dir diese Varianten:
- Einmalprovision: Du erhältst einen Betrag pro Abschluss, oft abhängig vom Vertragswert.
- Wiederkehrende Provision: Du bist an laufenden Lizenzzahlungen beteiligt, solange der Kunde bleibt.
- Kombinationen: Zum Beispiel ein Anteil beim Abschluss und ein kleinerer laufender Anteil.
- Rollenbezogene Vergütung: Wer nur Termine setzt, wird anders vergütet als jemand, der abschließt.
Achte bei jedem Projekt darauf, dass klar geregelt ist, wann eine Provision fällig wird, wie Abschlüsse dir zugeordnet werden und was bei Kündigungen passiert. Lies Verträge genau und frag nach, wenn etwas unklar ist.
So bewertest du ein Softwareprojekt
- Verstehst du das Produkt und das Problem, das es löst?
- Ist die Zielgruppe klar beschrieben und für dich erreichbar?
- Gibt es Skripte, eine Battlecard und Antworten auf typische Einwände?
- Bekommst du Zugang zum CRM und eine Einarbeitung?
- Gibt es einen festen Ansprechpartner beim Hersteller?
- Passt das Provisionsmodell zur Länge des Verkaufszyklus?
Wie OnRecord dich an Softwareprojekte vermittelt
OnRecord ist eine Sales- und Marketing-Agentur aus Schweinfurt, spezialisiert auf B2B-Softwareunternehmen. Seit 2021 haben wir über 70 Unternehmen begleitet. Ein Teil unserer Arbeit ist es, für unsere Kunden Vertriebsteams aufzubauen. Dafür vermitteln wir selbstständige Vertriebler auf Provisionsbasis an passende Projekte.
Der Vorteil für dich: Du startest nicht bei null. Wir bauen für jedes Projekt eine Struktur mit Pipeline, CRM-Zugang, Skripten, Einwandbehandlung und einem Ausbildungssystem auf. So kannst du dich auf das konzentrieren, was du am besten kannst: Gespräche führen. Vorbereiten kannst du dich zusätzlich mit unseren Beiträgen zu Einwänden im Softwarevertrieb und zum Gesprächsleitfaden für Software-Demos.
Bewerbung in fünf Minuten
- Öffne die Seite Sales Jobs.
- Beantworte ein paar kurze Fragen zu deiner Erfahrung, deinen Stärken und deiner Wunschrolle.
- Wir melden uns bei dir, lernen dich in einem Gespräch kennen und schauen, welches Projekt zu dir passt.
Fazit
Als freier Vertriebler Software auf Provision zu verkaufen, gibt dir Freiheit und die Chance, direkt an deinem Erfolg beteiligt zu sein. Dafür brauchst du Selbstorganisation, eine saubere Gründung und Projekte, die gut vorbereitet sind. Wie viel du verdienst, hängt von Projekt, Rolle und deinem Einsatz ab. Versprechen kann dir das niemand seriös.
Wenn du Lust auf B2B-Software hast und mit Struktur statt Zufall verkaufen willst, bewirb dich in fünf Minuten über unsere Sales-Jobs-Seite. Wir freuen uns darauf, dich im Gespräch kennenzulernen.
Häufige Fragen
Brauche ich Erfahrung im Softwarevertrieb?
Vertriebserfahrung ist ein klarer Vorteil, Erfahrung speziell mit Software nicht zwingend. Wer gut kommuniziert und lernbereit ist, kann sich in ein Produkt einarbeiten. Für den Einstieg eignen sich oft Rollen wie Opening oder Setting.
Kann ich nebenberuflich als freier Vertriebler starten?
Grundsätzlich ist das möglich, wenn dein Arbeitsvertrag es zulässt und du genug feste Zeitfenster für Telefonate hast. Kläre das vorher mit deinem Arbeitgeber und deiner Steuerberatung. Im B2B-Vertrieb brauchst du vor allem Zeit zu üblichen Geschäftszeiten.
Wie viel verdient man als freier Vertriebler mit Software?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Es hängt vom Provisionsmodell, vom Produkt, von deiner Rolle und von deiner Aktivität ab. Lass dir bei jedem Projekt genau erklären, wie die Provision berechnet wird.
Muss ich als freier Vertriebler ein Gewerbe anmelden?
In der Regel ja, da selbstständige Vertriebstätigkeit als gewerblich gilt. Die Details hängen von deiner Situation ab. Eine Steuerberatung oder dein örtliches Gewerbeamt geben dir verbindliche Auskunft.